DER SCHWINDEL (in produktion)

Wir suchen Schauspieler für das Spielfilmprojekt
“EIN FILM IST EIN FILM IST EIN FILM … – Der Schwindel”

Der Schwindel erzählt von Menschen, gefangen in einer Welt, in der maximale Produktivität geschaffen wurde und die durch die Individualität des Einzelnen entstehende unökonomische Verschwendung von Energie beseitigt wurde.
Die Menschen – perfekt konditionierte Drohnen – arbeiten schlafwandelnd für das System, während sie in der Illusion gehalten werden, ein “normales”, sprich ein Leben wie wir es kennen, zu führen.
Doch nicht alle sind zu Drohnen geworden, einige wenige sind wach, um das System am Laufen zu halten. Die meisten jedoch sind weniger wach und frei, als sie glauben zu sein…

Wir suchen nach SchauspielerInnen, die sich auf ein besonderes Projekt einlassen möchten, ein gutes Rollenverständnis haben und kreativ mitgestalten wollen.
Gesucht wird nach männl./weibl. , alle Altersgruppen
Gedreht wird im Frühjahr und Sommer 2014
Bewerbungen und Nachfragen gerne an: der.schwindel@gmail.com
Ablauf: Nach Einlangen der Bewerbungen werden wir passenden Interessenten einen Rollenvorschlag und zusätzliches Material vorab zusenden.

Crew Call

Für ein Abschlussprojekt der Bildenden / Filmklasse
Regie: Cristóbal Hornito & in einer Produktion von HOOKfilms
suchen wir noch Crewmitglieder in folgenden Bereichen:Zweite Kamera (Red)
Ton
AustattungEs handelt sich um ein No-Budget Projekt.
Jedoch möchten wir den Mitwirkenden eine kleine Gage zahlen.
Für Verpflegung, Unterkunft & Transport wird gesorgt.
Gedreht wird in zwei Blöcken
Der erste Drehblock findet im April 2014 in Italien statt.
Für den zweiten Drehblock ist die Zeit zwischen Juli und Ende Sept. anberaumt.
Nähere Infos & Bewerbungen an der.schwindel@gmail.com

In einer Welt, in der die Menschen als Arbeitsdrohnen gehalten und falsche Erinnerungen für sie fabriziert werden, um die Illusion der Individualität aufrechtzuerhalten, hat ein scheinbar freier Castor Pollux mit den Fesseln seiner Existenz zu kämpfen.

DER SCHWINDEL entwirft eine alternative Welt, in der die durch die Individualität des Einzelnen entstehende unökonomische Verschwendung von Energie beseitigt und gleichzeitig maximale Produktivität geschaffen wurde. Die Menschen – perfekt konditionierte Drohnen – arbeiten schlafwandelnd für das System, während sie ein „normales“, sprich ein Leben, wie wir es kennen, zu führen wähnen.
Diese Illusion von individueller Persönlichkeit – ein Bedürfnis des menschli-chen Geistes – hält den Körper arbeitsfähig. So führen ihre Körper mecha-nisch die für die Arbeit notwendigen Bewegungen aus, während sie geistig von der aktuellen Wahrnehmung abgeschnitten sind und sich mit fiktiven Erinnerungen beschäftigen. Die Menschen besitzen also keine Gegenwart, sondern nur eine virtuelle Vergangenheit, worauf also auch ihr Denken und Fühlen basiert.
Castor Pollux, der Protagonist des Films, hat aufgrund seiner Arbeit eine privilegierte Stellung in dieser gesellschaftlichen Ordnung inne: Er befindet sich außerhalb der Erinnerungswelt und arbeitet sogar an ihrer Optimierung, indem er die generischen Erinnerungen erstellt, welche zwei Auflagen erfüllen müssen: zuallererst die Produktivität der Drohnen gewährleisten, aber auch auf deren Bedürfnisse eingehen.
Seine privilegierte Situation macht ihn zum Außenseiter und beschert ihm im Vergleich zu seiner Umwelt eine einzigartige Freiheit, jedoch nur beschränkt und geistiger Natur. Das Wissen über die Welt lässt ihn einerseits die in der Illusion Gefangenen wegen ihrer unfreien Existenz bemitleiden, zugleich beneidet er sie wegen ihrer Unwissenheit. Er weigert sich diesen Catch-22 zu akzeptieren, zwischen Freiheit, sprich dem Wissen über seine Situation, und einem „normalen“ Leben mit Freude und Leid, Freunden und Liebe zu wählen und schafft sich ein zweites Leben in der Erinnerungswelt, die er sonst für andere erschafft. Einige Zeit kann das seine Bedürfnisse befriedigen, doch beginnt er sich schließlich danach zu sehnen, nicht nur Erinnerungen an ein Leben zu haben, sondern es wirklich zu erleben.

  • Castor Pollux

ist der Protagonist des Films. Er ist scheinbar der einzige freie Mensch in einer Gesellschaft, in der Individualismus beseitigt wurde. Er hat die Aufgabe, die Erinnerungen für die restlichen Menschen zu erstellen.
Er ist gleichzeitig gesegnet und verflucht durch das Wissen um die Ordnung der Welt. Er versteht, dass er sich glücklich schätzen müsste, da er das Geschenk einer freien Existenz hat, doch sehnt er sich ebenso nach einem „normalen“ Leben. Aus diesem Grund schafft er sich ein zweites fiktives, doch kann diese Illusion seine Sehnsucht nicht wirklich stillen.

  • Jana

ist Castor Pollux’ Schauspielerin. Das Hauptmerkmal ihres Charakters ist, dass sie keinen besitzt. Jana ist sozusagen ein leeres Gefäß, das für jede Rolle, die sie zu „spielen“ hat, passend gefüllt werden kann.
Außerdem hat Castor Pollux mit ihr eine Scheinbeziehung begonnen, um der Pflicht, sexuelle Kontakte mit anderen Wachen zu haben, zu entgehen.

  • Ika

ist Castor Pollux’ Freund. Er ist eine Drohne und arbeitet in Realität in einer Fabrik des Systems.
Ihre Beziehung spielt sich nur im Nachhinein in ihrer Erinnerung ab, mit anderen Worten sie haben sich noch nie wirklich gesehen.
Castors Doppelleben wird toleriert, bis er sich entschließt Ika zu befreien, was eine Gefahr für das System darstellt, daher wird Ika „entfernt“.

  • Morpheus

versorgt Castor Pollux mit den generischen Erinnerungen für sein virtuelles Leben.
Er war ein Mitglied einer mittlerweile zerstörten Bewegung, die sich gegen das System auflehnte.

  • Ganymed

ist ein Notfallmechanismus, der die Wachen zu beobachten hat. Solange alles in Ordnung ist, muss er im Hintergrund bleiben, existiert sozusagen nicht, erst ein Fehler gibt ihm einen Existenzgrund.